Methoden

Angewandte Methoden

  • Sensorische Integration im Sinne von Entwicklungsbegleitung
  • Heilpädagogische Sprachförderung und Sprachanbahnung
  • Heilpädagogisches Spiel
  • Heilpädagogisches Reiten
  • Heilpädagogische Übungsbehandlung
  • Heilpädagogisches Werken
  • Psychomotorik und Wahrnehmungsförderung
  • Basale Stimulation
  • Ausdrucksmalen und das Malspiel nach Arno Stern
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining
  • Neurophysiologische Entwicklungsförderung, INPP
  • „Ich schaff`s“ lösungsorientiertes Trainingsprogramm nach Ben Furmann
  • Ressourcen- und lösungsorientiertes Elterntraining
  • Familienaufstellung
  • Körperorientierte Psychotherapie

Sensorische Integration im Sinne von Entwicklungsbegleitung

Die sensorische Integrationsbehandlung wurde von Jean Ayres entwickelt. Sie brachte die Störungen im Prozess der sensorischen Integration mit Auffälligkeiten im Verhalten und Lernen im Zusammenhang. Dieser Ansatz wird als ein neuropsychologisches Entwicklungsprinzip verstanden, von dem das therapeutische Vorgehen abgeleitet wird. Es verhilft Kindern, die ständig auf sie einwirkenden Reize zu ordnen und neurologisch zu verarbeiten, um gezielter handeln zu können.

Heilpädagogische Sprachförderung und Sprachanbahnung

Kinder lernen Sprache durch Begreifen, Erleben und Bewegen. Sie bilden sprachliche Fähigkeiten durch Kommunikation mit ihren Eltern und ihrem Umfeld aus. Ebenso beeinflussen somatische / körperliche Gegebenheiten, wie Hörfähigkeit, Muskeltonus, insbesondere im Mundbereich, Kehlkopf und Stimmbänder etc. die kindliche Sprachentwicklung. Es können aber auch sozialemotionale und/oder psychosomatische Gründe vorliegen. Auch Zweisprachigkeit kann zu Schwierigkeiten in der sprachlichen Entwicklung führen.

In der Förderung werden sprachliche Anforderungssituationen im Sinne von Begreifen, Erleben und Bewegen gestaltet, die Kommunikation mit dem Kind steht immer im Vordergrund.

Bei Kindern mit Schwächen in der Mundmotorik fördern wir spielerisch
das orofaziale Muskelsytem. Dabei wird die Aufmerksamkeit und Konzentration auf den Mundbereich gelenkt und durch taktil-kinästhetische und propriozeptive Wahrnehmung gefördert.

In der Elternarbeit wird die Gestaltung des Lebensumfeldes wie zum Beispiel: Face to Face sprechen, muttersprachliche Spiele, Singen, Fingerspiele und Vorlesen vermittelt.

Ebenso besteht eine enge Zusammenarbeit mit einer logopädischen Praxis, so dass gegebenenfalls eine sprachtherapeutische Behandlung eingeleitet und begleitet werden kann.

Heilpädagogisches Spiel

Im Heilpädagogischen Spiel erhält das Kind einen besonderen Erfahrungs- und Beziehungsraum.

Das sprachliche Wiederspiegeln von spielerisch dargestellten Erlebnissen und damit verbundenen Gefühlen fördert den Selbstausdruck des Kindes. Das Vertrauen in die Richtigkeit der eigenen Fähigkeiten beginnt zu wachsen.

Das Erlernen von Neuem wird durch spielerische Auseinandersetzung mit der sozialen und materiellen Umwelt im Spiel ermöglicht. Das Kind lernt im Spiel. Es sammelt neue Erfahrungen und verknüpft diese mit bereits erworbenen Wissen und erweitert so seine Fähigkeiten.

Auch Konflikte können in kindgemäßer Form zugelassen und dargestellt werden, um neue Wege zur Lösung zu finden.

 

Heilpädagogisches Spiel für Schulkinder

Dies wird immer wichtiger, da viele ältere Kinder nicht mehr wissen wie man ohne Computer etc. zusammenspielt, in Kontakt geht, kommuniziert, Regeln aushandelt und Ausdauer und Konzentration aufbringt, um etwas zu erreichen.

Der Jugendliche erhält im heilpädagogischen Spiel die Möglichkeit in einer ihm gemäßen Form Konflikte zuzulassen und darzustellen. Im Spiel erlangen sie motiviert und lustvoll Zugang zu ihren eigenen Ressourcen. Sie entwickeln Fähigkeiten ihre Probleme zu lösen und lernen auf diesem Weg an ihren Zielen zu bleiben. In der der Begegnung und der Beziehung mit dem Heilpädagogen können sie neue Wege des Verhaltens und des Umgangs mit Emotionen aus zu probieren und neue Lösungswege entwickeln.

Heilpädagogisches Reiten

Das Heilpädagogische Reiten als Methode enthält pädagogische und psychomotorische Aspekte. Beim Heilpädagogischen Reiten können über das Medium Pferd alle Entwicklungsbereiche (motorische, sensorische, kognitive, sprachliche, soziale und emotionale) angesprochen werden. Das Pferd wird als Sozialpartner genutzt, der stark Gefühlslagen anspricht. Gleichzeitig findet sensorische und motorische Schulung statt. Hinzu kommt das Versorgen und Pflegen des Pferdes, sowie das Kennenlernen des Lebensraumes Pferd-Bauernhof.

Es ist deutlich für Kinder indiziert, die im Bereich der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung (Tiefenwahrnehmung), in der Tonusregulation und in der Körperwahrnehmung, wie auch im Aufbau der Ich-Kompetenz Unterstützung benötigen.

Gleichzeitig ist das Reiten und der Umgang mit dem Pferd eine Möglichkeit sein eigenes Verhalten zu erkennen und zu kontrollieren, d.h. es werden direkte Reaktionen auf das eigene Verhalten erfahren und Selbstregulation ausgelöst. So steigert der Umgang mit dem Pferd das Selbstvertrauen, das Selbstwertgefühl, die Selbstwirksamkeit und sorgt für Eigenverantwortung und Ich-Kompetenz.

 

Einzelförderung in der Kleingruppe

Zur Entwicklungsbegleitung bei älteren Kindern und Jugendlichen mit einer sensorischen Integration- und einer Selbstwertproblematik, einer sozial-emotionalen Entwicklungsstörung bieten wir Kleingruppenarbeit an.

Das Heilpädagogische Reiten in der Kleingruppe (2 Kinder und 1 Heilpädagogin und eine Heilpädagogin mit reitpädagogischer Ausbildung) ist besonders für die Kinder geeignet, die eine deutliche Problematik in der Körperwahrnehmung, der Koordination und der sensorischen Integration aufweisen. Gleichzeitig kann in der geschützen Gruppensituation soziale Kompetenz aufgebaut werden. Es müssen Absprachen getroffen und eingehalten werden, es muss Vertrauen und Einfühlungsvermögen zu dem Pferd, zu dem Partner und zu den eigenen Fähigkeiten aufgebaut werden.
Die Förderung in der Kleingruppe unterstützt die Kommunikationsfähigkeit, die Kooperation, die Auseinandersetzung mit Unterschieden und die Konfliktfähigkeit. Sie läßt Grenzen erkennen und akzeptieren, schult den Umgang mit Struktur und Regeln, ebenso den Umgang mit Aggression und Frustration. Insgesamt erweitert die Auseinandersetzung mit dem Pferd das Allgemeinwissen.

Heilpädagogische Übungsbehandlung

Die heilpädagogische Übungsbehandlung ist ein System von Methoden zum Üben und damit zum Ausbilden von Fertigkeiten. Hierbei werden Alltagsfähigkeiten vermittelt.

Die Übungen stammen aus dem aktuellen Lebenskontext und können zwischen Kognition, Aktion und Interaktion variiert werden. Die heilpädagogische Übungsbehandlung ist grundsätzlich auf die Gesamtförderung, der motorischen, sensorischen, emotionalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten ausgerichtet.

Heilpädagogisches Werken

Das gestaltende Kind sammelt beim Tun
unterschiedliche Erfahrungen
durch das Berühren, Riechen, Bearbeiten von verschiedenen Materialien. Innere und äußere Bilder werden ausgedrückt, kreative Fähigkeiten entwickeln sich. Die Handlungsplanung und Umsetzung wird geschult. Das Kind erlebt, dass durch das eigene Tun etwas entsteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Selbstwirksamkeit wird gefördert und das Selbstbewusstsein gestärkt. Seine Feinmotorik, Koordination, Kraft, Ausdauer und Konzentration sowie sein Wortschatz werden erweitert. 

Beim heilpädagogischen Werken und Gestalten lernt das Kind Handlungsplanung und Umsetzung, wodurch seine Selbstwirksamkeit
gestärkt wird.

Das Gestalten und Arbeiten mit Ton erlaubt leichter als Sprache einen direkten Ausdruck von Träumen, Phantasien und anderen inneren Erfahrungen,
die eher als Bilder denn als Worte auftauchen.

Psychomotorik und Wahrnehmungsförderung

Psychomotorik ist eine ganzheitliche Bewegungsbehandlung mit dem Ziel, die Bewegungs- und Wahrnehmungsentwicklung der Kinder zu fördern. Gleichzeitig wird die emotionale und soziale Stabilität gestärkt. Es steht jedoch nie das bloße Funktionstraining im Vordergrund, sondern die Einheit von Wahrnehmung, Bewegen, Denken und Erlernen.

Die psychomotorische Förderungen 
dient in erster Linie der 
Vervollständigung des Körper-
schemas, der Vermittlung der Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung (Ich-Kompetenz) und der Fähigkeit, seine Umwelt wahrzunehmen, zu begreifen und zu erkunden
(Material-Kompetenz), sowie der Verbesserung des Sozialverhaltens (Sozial-Kompetenz).

Durch Bewegungsanreize werden die
 Kinder zu
Experimentierenden und zum kreativen Tun angeregt.
Es entsteht eine Erlebniswelt in der alle Sinne und 
Körperfunktionen 
angeregt werden. 
Das Kind lernt seine Bewegungen koordiniert,
ökonomisch und angepasst zu vollziehen,
seine Kräfte konstruktiv einzusetzen und selbständig
zu handeln und sein Tun zu planen. 

Basale Stimulation

Die Basale Stimulation gründet auf einem Förderkonzept von Prof. Andreas Fröhlich.
Sie ist eine Form der ganzheitlichen, individuellen, körperbezogenen Kommunikation und geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus.
Die Stimulation ist entwicklungsorientiert und fördert die Ressourcen, ohne zu überfordern. Über elementare Wahrnehmungsangebote werden den Kindern Möglichkeiten angeboten, ihre Umwelt zu begreifen.

Entsprechend der Wahrnehmungsentwicklung werden die drei grundlegenden Sinne 

  • Somatischen Stimulation (Anregung der Empfindung der Haut: Wahrnehmung von Druck, Schmerz, 
  • Temperatur, Feuchtigkeit); 
  • Vestibulären Stimulation (Erfahrung des/von Gleichgewicht, von beschleunigenden Bewegungen); 
  • Vibratorischen Stimulation (Wahrnehmung von Bewegung) 

angesprochen.

Ausdrucksmalen und das Malspiel nach Arno Stern

Das Zeichnen und Malen ist eine Ausdrucksform, die sich zeitgleich mit der Sprache zu entwickeln beginnt. Beim Malspiel hat das Kind die Möglichkeit frei von Bewertung unterschiedliche Erfahrungen auf basaler Ebene zu erleben und zu verarbeiten. Die therapeutischen Aspekte des Malspiels umfassen die Motorik, das Körpererleben, unterschiedliche Wahrnehmungsbereiche, sowie den sozial-emotionalen Bereich.
Durch großformatiges Malen im Stehen werden verschiedene motorische Abläufe und taktil-kinästetische Erfahrungen vermittelt.

Die Freude am Spiel mit Farben und Formen ohne Bewertung fördert das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und stärkt so das Selbstbewusstsein.
Konzentration und Ausdauer erweitern sich.
Unmittelbar Erlebtes kann ausgedrückt und verarbeitet werden.

Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining

Konzentration und Aufmerksamkeitsteuerung spielen bei verschiedenen Entwicklungsproblemen eine Rolle.
Teilweise wird auch von AD(H)S gesprochen.
Es gibt unterschiedliche Ursachen für Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme.
Diese können in allen Bereichen der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung liegen, wie z.B. im auditiven, visuellen, taktilkinästhetischen Bereich.
Das führt dazu, dass diese Kinder bestimmte Aufgaben eher meiden und weniger Anstrengungsbereitschaft haben, sich lieber anderen Aufgaben zuwenden, eine starke Reizoffenheit oder Ablenkbarkeit zeigen. Sie haben Schwierigkeiten ihre Aufgaben strukturiert auszuführen und Handlungen zu planen.

Das Konzentrationstraining, das wir anbieten, ist immer auf Ihr Kind abgestimmt.
Wir arbeiten mit verschiedenen modifizierten Konzentrationstrainingsprogrammen wie dem
Marburger Konzentrationstraining nach Krowatschek,
Konzentrationstraining 1.- 4. Klasse nach Hippenstiel/Krautz,
Multimodale Aufmerksamkeits- und Gedächtnistrainings für Kinder von 4 -10 Jahren nach Despina Muth-Seidel
und andere

Schwerpunkt der Förderung ist das Erarbeiten von Strategien, um Aufgaben zu bewältigen.
Erst sehen/hören, dann denken,dann planen und dann handeln.
Die unterschiedlichen Arbeitsstrategien werden im konkreten Tun (Psychomotorik und Heilpädagogisches Werken) eingeübt. Dabei wird auch immer die Selbstwirksamkeit und die Frustrationstoleranz gestärkt.

Unser Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining kann einzeln oder in einer Kleingruppe stattfinden.

Neurophysiologische Entwicklungsförderung

Die Neurophysiologische Entwicklungsförderung ist ein Diagnose- und Behandlungsinstrumentarium, das von Dr. Peter Blythe und Sally Goddard am Institut für Neurophysiologische Psychologie entwickelt wurde. Hinter vielen Lern-, Verhaltens-, Bewegungs- und Wahrnehmungsproblemen bei Kindern und Jugendlichen stehen neurophysiologische Entwicklungsverzögerungen. Diese können ihren Ursprung in persistierenden frühkindlichen Reflexen haben.
Der Therapieansatz umfaßt spezifische Bewegungsübungen, die unter Anleitung und regelmäßiger Supervision täglich zu Hause etwa 12-18 Monate lang durchgeführt werden. Ziel dieser Bewegungsübungen ist die Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht durch die nachträgliche Ausreifung und Hemmung noch fortbestehender frühkindlicher Reflexmuster und deren gleichzeitiger Transformation in sogenannte Haltungsreflexe, die ein Leben lang bestehen bleiben und ein bewußtes, flüssiges und koordiniertes Bewegen ermöglichen.
Die umfassende Diagnose und Analyse frühkindlicher Reflexe kann als wertvolles Instrument genutzt werden, um für das Kind erforderliche Fördermaßnahmen zu bestimmen.

„Ich schaff`s“ lösungsorientiertes Trainingsprogramm nach Ben Furmann

Das Ich schaff`s Programm, ist eine lösungsorientierte Methode, die Kinder und Jugendliche unterstützt und begleiten, um neue Fähigkeiten zu lernen und Probleme zu lösen.
Der lösungsorientierte Ansatz geht davon aus, dass Kinder Fähigkeiten erlernen können, um Schwierigkeiten wie Verhaltensprobleme, Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und motorische Unsicherheiten zu überwinden.
Kern des Ich-schaff’s-Programm ist die Erkenntnis, dass Probleme als Fähigkeiten gesehen werden können, die erlernbar oder verbesserbar sind.
Das Ich-schaff’s-Programm macht Spaß und fördert das Selbstvertrauen.
Ich-schaff’s lädt Eltern dazu ein, aktive Teilnehmer dieses Programms und des Lernprozesses zu werden.
Nachdem eine kooperative Gesprächssituation hergestellt ist, werden die Probleme der Kinder/ Jugendliche eingegrenzt, um dann wohldefinierte Ziele zu erarbeiten.
Sowohl in den Einzelförderungen als auch in Gruppensituationen schaffen wir ein gutes Lernklima und suchen die Kompetenzinseln der Kinder. Über die 15 Arbeitsschritte des Ich-schaff`s Programms werden Motivation und Zuversicht gefördert, Ziele gesetzt und Stufenpläne erstellt, der Umgang mit Rückschlägen erarbeitet, Helfer einbezogen und Erfolge gefeiert.

Ressourcen- und lösungsorientiertes Elterntraining

Beratung und Anleitung sind ein fester Bestandteil der heilpädagogischen Arbeit.
In regelmäßigen Abständen finden Elterngespräche statt, die die Eltern über den Entwicklungsstand ihres Kindes informieren. Gegebenenfalls können neue Förderziele vereinbart werden.
Mit Hilfe der systemischen Elternberatung werden die Fähigkeiten und Potentiale des Kindes und die Ressourcen und Stärken der Familie herausgefunden, um so das Kind zu Hause weiter zu unterstützen.
Die Elternberatung kann bei Ihnen zu Hause, im Kindergarten oder in der Praxis stattfinden.

Familienaufstellung

 

Diese Form der Aufstellung wurde von Bert Hellinger entwickelt. Sie ist ein therapeutisches Mittel, um Einblick in die Dynamik eines Familiensytems zu bekommen und Lösungen zu finden.
Wenn es Störungen innerhalb der Familie gibt, sind es oft die Kleinsten und Schwächsten, die Kinder und Jugendlichen, bei denen die Störungen auftreten. Die Störung liegt jedoch nicht in der Einzelperson des Kindes, sondern im System der Familie. Dieses Sytem wird aufgestellt. Dabei werden die Ordnungsstrukturen wahrnehmbar und es wird für jeden der richtige Platz gefunden. Auch übernommene Lasten werden zurückgegeben, wie z.B. einen Elternteil zu ersetzen. In der Aufstellung wird vor allem nach einer guten Lösung für das Kind gesucht. Natürlich löst sich dabei auch etwas Wichtiges für die Eltern.

Körperorientierte Psychotherapie

Biosynthese ist eine Form der somatische Psychotherapie, die von David Boadella entwickelt wurde.
Biosynthese bedeutet: Integration des Lebens.
Der äußere Grund ist die Reintegration von Fühlen, Handeln und Denken. Ihm zugrunde liegt ein innerer Grund, durch den sich das Wesen oder die Seele jedes einzelnen Menschen ausdrückt. Die ursprünglich embryonologische Orientierung erweist sich als geeignete Grundlage zur Diagnose von psychosomatischen und sensomotorischen Störungen und gleichzeitig als Instrument der Integration und Behandlung.
Adaptiert an die heilpädagogische Arbeitsweise ist die kinästhetische Herangehensweise in besonderem Maße für die Arbeit mit jüngeren, im verbalen Ausdruck nicht entwickelten oder Personen mit einer Behinderung gut geeignet.

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